Der Magyar Vizsla wird vom größten kynologischen Weltdachverband FCI (Fédération Cynologique Internationale) in die Gruppe 7 Vorstehhunde, Sektion 1 Kontinentale Vorstehhunde eingeordnet und unter den FCI-Standards Nr. 57, 239 geführt.
Es werden die zwei Rassen
Kurzhaariger Ungarischer Vorstehhund – Kurzhaar Vizsla - FCI-Standard Nr. 57
Drahthaariger Ungarischer Vorstehhund – Drahthaar Vizsla - FCI-Standard Nr. 239
unterschieden.
Der Vizslarüde ist zwischen 58 und 64 cm, die Vizlahündin zwischen 54 und 60 cm groß (Widerristhöhe). Sie haben ein Gewicht zwischen 23 und 35 kg.
Die Vorläufer des ungarischen Vorstehhundes werden bereits in bereits in Dokumenten aus dem 14. Jahrhundert erwähnt.
Vorfahren sind der Pannonische Spürhund, der gelbe türkische Vorstehhund, der englische Pointer, der deutsch Kurzhaar und verschiedene Schweißhunde.
Nachdem der Vizsla fast ausgestorben war, wurde am 29. Mai 1920 die „Ungarische Vizsla-Züchtervereinigung“ gegründet, die die zielgerichtete Zucht unter ihre Fittiche nahm.
Der kurzhaarige ungarische Vorstehhund wurde 1936 von der FCI anerkannt.
Durch die Einkreuzung des Deutsch Drahthaar entstand die drahthaarige Variante.
Diese mittelgrosse, elegante Jagdhundrasse hat einen athleischen schmalen Körperbau.
Der kurzhaar Vizsla kommt in den Farben von Semmelgelb bis Sandgelb vor.
Den drahthaarige Vizsla sieht man in Farben von sandgelb bis zu rostbraunem Gold.
Die genaue Rassebeschreibung können Sie beim Verein Ungarischer Vorstehhunde e. V. nachlesen.
Rassebeschreibung: Kurzhaar
Rassebeschreibung: Drahthhar
Der Vizsla ist sehr lebhaft und freundlich dabei auch leicht erziehbar.
Die extreme Führerbezogenheit gehört zu seinen grundlegenden Eigenschaften, er ist sehr verschmust und ausgesprochen liebesbedürftig. Mit seinem körperlichen Kontaktbedürfnis weicht er seinem Führer nicht von der Seite.
Er ist sehr sensibel und verträgt keine grobe Behandlung.
Jagdlich wird der Vizsla sehr universell eingesetzt. Vorstehen, Schweißarbeit, Apportieren mit weichem Maul erledigt er hervorragend.
Der Vizsla will wie jeder Jagdhund beschäftigt werden, als Familienhund ist er sehr gut geeignet.
In letzter Zeit, wird der Vizsla vermehrt auch als Rettungs- und Therapiehund eingesetzt.